Häufigkeitsverteilung

 

(= H.) [engl. frequency distribution], [FSE], aus der H. ist zu ersehen, wie häufig (Häufigkeit) eine Klasse oder Ausprägung einer Variablen in einem Datensatz vorkommt. Eine H. entspricht der Menge der Paare von Merkmalsausprägungen und deren Auftretenshäufigkeiten.

%5B%20%5Cleft%20(%20x_%7B1%7D%2C%20n_%7B1%7D%5Cright%20)%2C...(%20x_%7Bm%7D%2C%20n_%7Bm%7D%20)%20%5D heißt absolute H.

%5B%20(%20x_%7B1%7D%2C%20h_%7B1%7D%20)%2C...(%20x_%7Bm%7D%2C%20h_%7Bm%7D%20)%20%5D heißt relative H., wobei h_%7Bi%7D%3Dn_%7Bi%7D%2F(%7Bn%7B1%7D%2B...%2Bn_%7Bm%7D%7D).

Es gibt versch. Möglichkeiten der grafischen Darstellung von H. Handelt es sich bei dem untersuchten Merkmal um eine Nominalvariable (Nominalskala), ist das Säulendiagramm die geeignete Form der grafischen Darstellung. Über jede Klasse der Variablen ist eine Säule gezeichnet, die durch ihre Höhe die Häufigkeit ihres Vorkommens angibt. Die Säulen berühren sich untereinander nicht. Auch das Sektorendiagramm oder Kreisdiagramm, das die Häufigkeit der Klassen durch unterschiedlich große Sektoren eines Kreises veranschaulicht, ist bei Nominalvariablen üblich. Ab Intervallvariablen (Intervallskala) ist das Histogramm, Treppenpolygon oder Stufendiagramm (alles syn. Bez. für denselben Sachverhalt) üblich, bei dem die einzelnen Klassen eines Merkmals nicht (wie im Säulendiagramm) durch Zwischenräume getrennt, sondern direkt miteinander verbunden sind. Verbindet man die Klassenmittelpunkte eines Histogramms miteinander, so entsteht das Frequenzpolygon. Addiert man die Häufigkeit jeder Klasse zu jeder der vorangegangenen Klassen und zeichnet man die Summen in die Klassenmitten ein, so erhält man durch Verbindung dieser Punkte das Summenfrequenzpolygon (kumulierte H.).

Referenzen und vertiefende Literatur

Sie sind schon registriert? Zur Anmeldung
Erstellen Sie einen Account um das komplette Literaturverzeichnis einzusehen.