Handlungsunterbrechungen

 

(= H.) [engl. interruptions/discontinuity of actions], [AO], werden Unterbrechungen genannt, die den Ausführenden vor der Beendigung einer Handlung zwingen, zunächst etwas anderes zu tun, bevor er sich wieder der unterbrochenen Handlung zuwenden kann. Bsp. sind Unterbrechungen durch Telefongespräche oder Besucher sowie Aufgaben mit vorrangiger Dringlichkeit. Auch systembedingte Wartezeiten (Systemresponsezeiten) gelten als H. H. beeinträchtigen die Effizienz der Arbeitsorganisation und können zu psych. und physiol. Beanspruchungen führen. In der Arbeitspsychologie werden sie durch Verfahren der Aufgabenanalyse erfasst (spez. Verfahren zur Analyse der Regulationshindernisse in der Arbeitstätigkeit (RHIA).