Hemianopsie

 

(= H.) [engl. hemianopia, hemianopsia; gr. ἡμι- (hemi-) halb-, αν- (an-) ohne, ὄψις (opsis) Sehvermögen], [BIO, WA], Verlust der Sehfähigkeit in einer Gesichtsfeldhälfte. Prächiasmatische Schädigungen sind durch sog. heteronome H. gekennzeichnet (z. B. Verlust der beiden nasalen oder temporalen Gesichtsfeldhälften), während postchiasmatische Schädigungen immer die jew. kontralateral gelegenen, korrespondierenden Gesichtsfeldhälften betreffen (z. B. die beiden linken oder rechten Hälften); letztere werden deshalb als homonyme H. bez.