Hörschwelle

 

(= H.) [engl. audibility limit Hörgrenze], [WA], die niedrigste und die höchste Frequenz (untere und obere Hörschwelle), die als Ton vernommen wird (Hören). Zw. diesen Grenzen liegt der Bereich des hörbaren Schalls, darunter der Infra-, darüber der Ultraschall. Beim Menschen liegt die untere H. bei ungefähr 16 Hz, die obere bei 20000 Hz. Diese wird im Lauf des Lebens niedriger (bei 60 Jahren liegt sie bei 5000 Hz). Der wichtigste Frequenzbereich für das Hören liegt zw. 30 Hz und 4000 Hz. Die obere H. vieler Tiere liegt höher als die des Menschen, wie durch Versuche mit dem bedingten Reflex von der Pawlowschen Schule festgestellt wurde (z. B. beim Hund 38000 Hz). Presbyakustisches Gesetz.

Referenzen und vertiefende Literatur

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