Hunger

 

(= H.) [engl. hunger], [EM], ein primäres physiol. Bedürfnis bzw. ein Antriebszustand (Antrieb, allerdings weitgehend erlebnis- und gefühlsmäßig überlagert und gesteuert), der in der Ps. bedeutsam ist, weil er in vielfältigen Zusammenhängen kontrolliert, gemessen und manipuliert werden kann. Die operationale Def. für die H.antriebsstärke ist die Dauer des Nahrungsentzugs abzüglich eines mit größerer Zeitdauer zunehmenden Schwächekoeffizienten (Hull). H. ist Defizit-Motivation. Zusammen mit Durst wird er verwendet, um die Bedeutung der Motivation überhaupt, die meist sehr komplexen Antriebs-, Bedürfnis- und Triebzustände (Trieb) wie auch Lernvorgänge zu erschließen.

I.ü.S. bedeutet H. Erlebnish., H. nach Abwechslung etc. sensation-seeking.

Referenzen und vertiefende Literatur

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