Information-Pooling-Paradigma

 

[engl.] «Paradigma der Informationsvereinigung», [SOZ], beschreibt nach Wittenbaum & Stasser (1996) das Phänomen, dass Gruppenmitglieder geteilte Informationen oder Ressourcen sehr viel häufiger in die Gruppendiskussion einbringen als ungeteilte Informationen, die häufig ebenfalls für die richtige Lösung notwendig sind. Den geteilten Informationen fällt dabei bereits ein rein stochastischer Vorteil zu: Indem geteilte Informationen von mehreren Gruppenmitgliedern genannt werden können, erhöht sich die Nennungswahrscheinlichkeit derselben im Vergleich zu ungeteilten Informationen, die nur einem Mitglied der Gruppe bekannt sind. Sobald für die richtige Lösung einer Aufgabe ungeteilte Informationen notwendig sind, entsteht ein sog. hidden profile.

Referenzen und vertiefende Literatur

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