innocence project

 

[engl.] «Unschuld Projekt», [RF], Projekt, das v. a. in den USA durchgeführt wird und sich mit Fällen beschäftigt, in denen durch DNA-Beweise fälschlich Beschuldigte entlastet wurden (Scheck et al., 2001; [www.innocenceproject.org]). Bis April 2013 gab es 306 Fälle unschuldig Verurteilter, die im Durchschnitt ca. 12 Jahre im Gefängnis verbrachten. In drei Vierteln dieser Fälle spielte das fälschliche Wiedererkennen des Beschuldigten eine zentrale Rolle (Personenidentifizierung), insbes. von Personen anderer ethnischer Gruppen durch «Weiße». Aber auch andere Ursachen, wie z. B. (durch unangemessene Polizeitaktiken) hervorgerufene falsche Geständnisse, Irrtümer bei Sachbeweisen (Tatortspuren, Fingerabdrücke) scheinen vielfach mitverantwortlich zu sein. Meist wirken diese Fehlerquellen zus., bis es zu einem Justizirrtum kommt.

Referenzen und vertiefende Literatur

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