Innovationen in Organisationen

 

(= I.) [engl. innovations in organizations; lat. innovare erneuern], [AO], werden als «bewusste Einführung und Anwendung von Ideen, Prozessen, Produkten oder Verfahren zur Veränderung von Rollen, Gruppen oder Organisationen, die für die relevante Anwendungseinheit neu sind und für Individuen, Gruppen, Organisationen oder die allg. Gesellschaft bedeutsame Vorteile erbringen sollen» (West & Farr, 1990, 9). Nach dieser Def. werden I. auf Veränderungen von indiv. Rollen, Gruppen oder Organisationen bezogen. Der Begriff «neu» oder «innovativ» wird dabei nicht im Sinne von «noch nie da gewesen» oder «in allen Bestandteilen ohne bekannte Vorläufer» verwendet. Auch wenn sehr ähnliche Lösungen bereits in anderen Organisationen oder Abteilungen realisiert wurden, spricht man dennoch von I. Was «neu» ist, lässt sich insofern immer als relativ neu, bezogen auf eine Organisationseinheit beschreiben. Übereinstimmend nennen die Fachautoren die Nützlichkeit als wichtiges Zusatzkriterium. Die Ps. untersucht, welche Strukturen und Prozesse (z. B. Arbeitsveränderungen) oder Netzwerke für I. förderlich sind und wie sie sich durch gezielte psychol. Trainings- oder Personalauswahlverfahren (Personalauswahl), Integration von neuen Mitgliedern mit anderem kult. Erfahrungshintergrund oder kontinuierliche Verbesserungsprozesse (Kontinuierliche Verbesserungen) steigern lassen oder wie neues Wissen produziert werden kann. Führung, innovationsförderliche, Innovationsbereitschaft, Innovationserfolg, Innovationsverhalten, organisationale Veränderung.

Referenzen und vertiefende Literatur

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