Innovationserfolg

 

(= I.), [engl. success of an innovation], [AO, WIR], bislang hat sich keine einheitliche Beschreibung und Messkonvention des I. (Innovation, Innovationen in Organisationen) etabliert. Die Probleme, welche die empirische Innovationsforschung bislang nicht zu beseitigen vermochte, beziehen sich auf den Bereich, die Kriterien, den Beurteilungszeitpunkt, die Referenzgrößen und das Beurteilungssubjekt (Hauschildt, 2011). Die Frage nach dem geeigneten Bereich für die I.beurteilung betrifft die Mikroebene (einzelnes Innovationsprojekt) bzw. die Makroebene (Aggregation mehrerer Projekte auf der Unternehmens-, Branchen- oder Landesebene). Bzgl. der Erfolgskriterien werden direkte und indirekte technische Kriterien, ökonomische Kriterien (z. B. Umsatz, Rentabilität durch den Return on Investment, Deckungsbeiträge, Kosten, Subventionen, Wachstum im Vergleich zur Konkurrenz, Rationalisierungsgewinn), indiv. Kriterien (z. B. Anerkennung in der Scientific Community) und sonstige Kriterien (z. B. Lernerfolge, Schwachstellenerkenntnis, Bildung von Erfahrungswerten, mehr Autonomie, mehr Kontrolle durch das Management) verwendet. Die Bewertung des I. erfolgt stets durch einen Vergleich des erreichten Zustandes mit einer Referenzgröße (z. B. andere Innovationen, angestrebte Ziele oder frühere Zeitpunkte). Ein weiteres Problem der Bestimmung des I. betrifft das Subjekt, das zur Beurteilung herangezogen wird (z. B. Insider, externe Experten oder eine Kombination aus Insidern und externen Experten).

Referenzen und vertiefende Literatur

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