Instrumentalismus

 

(= I.) [engl. instrumentalism; lat. instrumentum Werk-/Rüstzeug], [PHI], die Auffassung, dass wiss. Theorien Instrumente zur Vorhersage (und damit auch Kontrolle) beobachtbarer Ereignisse sind; als solche würden sie sich nicht, wie der wiss. Realismus annimmt, auf reale, zu Erklärungszwecken postulierte Sachverhalte (hypothetische Konstrukte) beziehen und könnten daher auch nicht wahr oder falsch, sondern nur mehr oder weniger nützlich sein (Pragmatismus). Gegen den I. wurde eingewendet, dass er den Vorhersageerfolg von Theorien nicht erklären könne und überdies die inzw. als problematisch erkannte Unterscheidung zw. Beobachtungs- und theoretischer Sprache voraussetze.