intersensorische Erleichterung

 

(= i.E.) [engl. intersensory facilitation; lat. inter zwischen, sentire empfinden, wahrnehmen], [KOG, WA], Reaktionszeiteffekt, der sich bei einer bimodalen Stimulation nachweisen lässt. Die i.E. lässt sich folgendermaßen induzieren: In jedem Versuchsdurchgang eines Reaktionsversuchs werden einer Vp entweder ein visueller Reiz, ein auditiver Reiz oder beide Reize gleichzeitig dargeboten. Die Vp soll reagieren, sobald sie den visuellen Reiz entdeckt hat, jedoch nicht reagieren, wenn der auditive Reiz einzeln dargeboten wird (Fangdurchgang; Reaktionszeit). Interessanterweise lassen sich schnellere Reaktionszeiten für bimodale Reize als für den visuellen Reiz beobachten. Dieser Reaktionszeitunterschied nennt sich i.E.