Intervision

 

(= I.) [engl. intervision; lat. inter zwischen, videre sehen], [AO], der Begriff der I. wurde zuerst von dem Niederländer Jeroen Hendriksen im Jahre 2000 geprägt. I. steht für eine Methode der systematischen Problemlösung, die eine große Nähe zu der im dt. Sprachraum praktizierten kollegialen Beratung aufweist. Mitarbeiter werden durch berufserfahrene und in Moderationstechniken ausgebildete Kollegen beraten. Der Schwerpunkt von I. liegt auf der Unterstützung bei beruflichen Problemen und beinhaltet für den beratenden Kollegen, den Intervisor, v. a. eine problem- und ergebnisorientierte Kommunikation, um den Kollegen dabei zu helfen, Schwierigkeiten im täglichen Arbeitsablauf zu überwinden und Verhalten zu optimieren. Typische Kennzeichen der I. sind: (1) angeleitete, zielgerichtete kollegiale Beratung bei beruflichen Problemen (2) in einer Gruppe von Gleichgestellten innerhalb einer Organisationseinheit (3) zur Lösungsfindung in einem autonomen, an Erfahrung orientierten Lernprozess. Supervision.

Referenzen und vertiefende Literatur

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