Introjektion

 

(= I.) [engl. introjection], [EM, PER], Aufnahme fremder Anschauungen, Motive und dgl. in das Ich. Grundvorgang der Identifizierung. Der Begriff der I. wurde von Ferenczi eingeführt und als Einbeziehung des Objektes in den subj. Interessenkreis, als Verinnerlichung eines äußeren Objektes definiert. Ggs. Projektion. Nach Freud (Psychoanalyse) steht die I. auch in einem Ggs. zur Verdrängung, da bei der Abtrennung von einem äußeren libidobesetzten Objekt im Falle der I. dieses Objekt im Ich wieder aufgerichtet wird, im Falle der Verdrängung aber dieses Objekt ins Unbewusste versinkt. Selbstinfiltration.