Introversion

 

(= I.) [engl. introversion; lat. intro nach innen; vertere wenden, richten], [PER], Persönlichkeitseigenschaft (Persönlichkeitsmerkmal), die sich auf die Dimension Ich-Umwelt bezieht und als bipolares Konstrukt mit den Polen I. und Extraversion (= E.) psychometrisch konzipiert ist (z. B. im Fünf-Faktoren-Modell). C.G. Jung hat dieses Konstrukt bei der Darstellung seiner psychol. Typen ausführlich beschrieben. Bei Extraversion liegt der Schwerpunkt auf der Umweltaufgeschlossenheit und der Kontaktsuche mit der Umwelt. Bei dem Pol der I. handelt es sich um gesteigerte Ichbetonung und mangelnde Beziehung zur Außenwelt. Während Eysenck die I. auf dem Typenniveau mittels Fragebogenitems misst, setzt sich die I.dimension bei R. B. Cattell (auf Fragebogenebene) aus fünf Komponenten zus. Cattell fasst die Fragebogenfaktoren zu einem Faktor 2. Ordnung zus. Auf der Basis obj. Tests konnte Cattell ebenfalls einen Intro-/Extraversionsfaktor (U.I. 32) identifizieren. Persönlichkeit, klassische faktorenanalytische Ansätze, Persönlichkeit, neurowissenschaftliche Ansätze.

Referenzen und vertiefende Literatur

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