Isomorphismus

 

(= I.) [engl. isomorphism; gr. ἴσος (isos) gleich, μορφή (morphe) Gestalt], [FSE], ist eine homomorphe Abbildung (Homomorphismus), wenn sie umkehrbar eindeutig (= bijektiv) ist. Eine Abbildung heißt bijektiv, wenn zu jedem Element der Ursprungsmenge ein Element in der Abbildmenge eindeutig gefunden werden kann. Somit ist ein I. auch umkehrbar homomorph, d. h., für jedes Element der Abbildmenge kann auch eindeutig ein Element der Ursprungsmenge gefunden werden. I. Allg. ist allerdings in der sozialwiss. Forschung die Verwendung eines I. für die Operationalisierung einer Messung nicht zielführend. Hier sollte ein Homomorphismus vorliegen.

[WA], die in die Gestaltpsychologie von W. Köhler eingeführte Hypothese, «dass die konkrete Ordnung gegebener Erlebnisse die getreue Wiedergabe einer dynamisch-funktionellen Ordnung der zugehörigen physiol. Hirnprozesse ist».

[BIO], Gleichheit des Erscheinungsbildes, Gestaltgleichheit. Phänotypus.

Verwendete Literatur

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