Itembank

 

(= I.) [engl.] Itemsammlung, syn. Itempool, [DIA]; Sammlung einer Gruppe von Items, die valide Indikatoren desselben Konstrukts (Konstrukt) sind. I. d. R. muss die Eindimensionalität (Skalierung) einer I. empir. durch die Passung der Items zu den Annahmen eines Modells der Item-Response-Theorie (IRT) nachgewiesen sein und eine Schätzung des Itemparameters (bzw. Itemschwierigkeit) jedes Items vorliegen. I. ermöglichen z. B. (1) durch die fixe Selektion von Itemgruppen (z. B. Substests für geringe, mittlere und hohe Belastung) oder (2) durch die flexible Einzelitemselektion i. R. des tailored testing (adaptives Testen) eine ökonomische Datenerfassung (Testökonomie), da versch. Fähigkeits- oder Belastungsniveaus flexibel fokussiert werden können und trotzdem die Vergleichbarkeit in Bezug auf dieselbe latente Merkmalsdimension gewährleistet bleibt. I. erforden einen aufwändigen Entwicklungsprozess.

Verwendete Literatur

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