job characteristics theory

 

(= JCT) [engl.] «Theorie der Merkmale von Berufstätigkeiten», syn. jobcharacteristicsmodel, JCM, [AO], die JCT bildet die Grundlage zur Analyse und Beschreibung der Prozesse zw. Tätigkeitsmerkmalen und Arbeitsmotivation und wurde weltweit sehr viel benutzt. Die Operationalisierung erfolgte im Job Diagnostic Survey (JDS), der auch auf Deutsch vorliegt. Die JCT nimmt an, dass die Tätigkeitsmerkmale der Arbeit (Ganzheitlichkeit, Vielfalt, Wichtigkeit, Autonomie, Rückmeldung) sich vermittelt über psych. Erlebniszustände (Bedeutsamkeit, Verantwortlichkeit, Wissen um die Resultate) auf Variablen wie intrinsische Motivation oder Arbeitszufriedenheit auswirken. Zusätzlich werden versch. Moderatorvariablen berücksichtigt, die die Beziehung zw. Tätigkeitsmerkmalen und Ergebnissen beeinflussen: das Entwicklungsbedürfnis, Fähigkeiten und Fertigkeiten und die Zufriedenheit mit dem Kontext (Bezahlung etc.). Das JCM wurde innerhalb eines Ansatzes zum work redesign entwickelt, um motivationspsychol. begründbare Arbeitsgestaltungsmaßnahmen ableiten zu können, wie jobenrichment, job enlargement oder job rotation. Arbeitszufriedenheit, Arbeitsgestaltung, Arbeitsanalyse.

Referenzen und vertiefende Literatur

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