Jones, Edward E.

 

(1926–1993),  [HIS, SOZ], Edward Ellsworth Jones war ein amerik. Sozialpsychologe, der sich vor allem mit der Eindrucksbildung von Personen befasste (Attribuierung; Jones, Davis, 1965). Jones wurde im August 1926 in Buffalo, NY, geb. und studierte am Swarthmore College. Nach dem Militärdienst ging er an die Harvard University, wo er 1953 mit dem Schwerpunkt Klin. Ps. promovierte. Noch im gleichen Jahr wechselte er zur Duke University, wo er bis 1977 lehrte. Anschließend arbeitete er bis 1993 an der Princeton University. Jones wurde durch Psychologen wie Fritz Heider, Jerome Bruner und John Thibaut geprägt und arbeitete selbst fast ausschließlich zur Personenwahrnehmung. Von Heider übernahm Jones das Verständnis für naive Verhaltenstheorien. Auf Jones gehen die Untersuchungen zum unterschiedlichen Attribuierungsverhalten im Akteur-Beobachter-Unterschied zurück (Jones, Nisbett, 1972). Jones arbeitete auch zum Eindrucksmanagement (Eindruckssteuerung; Jones, 1964). Zusammen mit Harold Sigall entwickelte er die Bogus-Pipeline-Technik als vorgetäuschten Zugang zum Erleben der Vpn (Jones & Sigall, 1972).

Referenzen und vertiefende Literatur

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