Kognitive Therapie nach Beck

 

nach Aaron T. Beck (geb. 1912), [KLI], Psychoth.verfahren zur Behandlung affektiver Störungen (insbes. Depression), die insbes. auf die kognitive Re-/Umstrukturierung dysfunktionaler Kognitionen (Gedanken, Einstellungen, Attributionen) abzielt. Grundlegende Schritte: (1) Identifikation dysfunktionaler automatischer Gedanken (Methoden: z. B. Thematisierung von Stimmungsänderungen in der Therapie, Imaginieren, Rollenspiel, Tagesprotokoll/Selbstbeobachtung neg. Gedanken, Reflexion von Bedeutungszuschreibungen). (2) Identifikation verzerrter Wahrnehmungen, fehlerhafter Denkweisen, dysfunktionaler Einstellungen (Methoden: z. B. Sokratischer Dialog, Prüfung der logischen Struktur (logische Analyse) und von Konsequenzen (pragmatische Analyse), Realitätsvergleiche (empirische Analyse). (3) Erarbeitung alternativer, «funktionaler» Kognitionen und Denkgewohnheiten (Methode: z. B. kognitives Neubenennen, Realitätstesten). (4) Anwendung der alternativen Kognitionen und Denkgewohnheiten im Alltag. Rational-emotive Therapie, Verhaltenstherapie.

Verwendete Literatur

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