Kognitives Training, arbeitstätigkeitsbezogen

 

(= Kogn. T.) [engl. cognitive training], [AO, KOG, PÄD]Kogn. T. werden eingesetzt, um Kompetenzen zur Bewältigung komplexer Arbeitsaufgaben zu trainieren, die Planungs- (Planen), Entscheidungs- (Entscheiden) und Problemlösefähigkeiten (Problemlösen) erfordern. Hierbei sollen nicht konkrete Tätigkeitsabläufe erlernt werden (z. B. mithilfe sensu-motorischer Trainings), sondern Denkleistungen (Denken) wie gedankliches Probehandeln und Fähigkeiten zum situationsangemessenen Planen und Entscheiden bei best. Arbeitsaufgaben (z. B. Fehlersuche in komplexen technischen Anlagen; vgl. Schaper & Sonntag, 1997). Bei der Konzeption und Umsetzung von Kogn. T. werden meist versch. Trainingsmethoden (Training) miteinander kombiniert (z. B. heuristische Regeln oder Selbstreflexionstechniken). Die beschriebenen kogn. (Kognition) und metakogn. (Metakognition) Leistungen bzw. Kompetenzen werden dabei in realen bzw. realitätsnahen oder simulierten Aufgabenkontexten anhand der versch. Trainingsmethoden eingeübt und anwendungsbezogen trainiert. Die trainingsmeth. Gestaltung der Kogn. T. sowie der einzelnen Trainingsverfahren beruht dabei auf Konzepten der Handlungsregulationstheorie und der Problemlöseps. sowie in der Praxis erprobten und wiss. evaluierten Kogn. T.-Ansätzen (Schaper & Sonntag, 2008).

Verwendete Literatur

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