Kohärenzfaktoren

 

[engl. coherence factors; lat. cohaerere zusammenhängen], [WA], von G. E. Müller 1917 festgestellte Faktoren, die bewirken, dass Einzelheiten als zus.gehörig aufgefasst werden. Sie können zur Gestaltbildung (Gestaltgesetze) führen. Es werden folg. Faktoren unterschieden: (1) räumliche Nachbarschaft: Es werden z. B. bei einer Reihe von Punkten mit versch. Abständen die einander nahen Punkte als zus.gehörig aufgefasst. (2) Gleichheit der Einzelheiten. (3) Ähnlichkeit der Einzelheiten. (4) Symmetrie von Form und Anordnung. (5) Kontur, die Abhebung der Figur vom Hintergrund. Je schärfer die Abgrenzung ist, desto stärker ist die Abhebung und desto fester die Kohärenz.

Verwendete Literatur

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