Kolmogorov-Smirnov-Test

 

(= K.) [engl. Kolmogorov–Smirnov test], nach A. N. Kolmogorov (1903–1987), N. W. Smirnov, syn. KS-Anpassungstest, [FSE], ein nicht parametrisches Verfahren zur Prüfung der Güte der Anpassung zweier unabhängiger stetiger Verteilungen. Diese Verteilungen können entweder eine empir. oder eine theoret. sein («Einstichprobenfall»; z. B. Normalverteilung) oder zwei empirische Verteilungen («Zweistichprobenfall»). Als Index der Güte der Anpassung wird die größte beobachtete Differenz der beiden kumulierten Verteilungen bestimmt, die mit einer zufallsbedigt zu erwartenden krit. max. Differenz (D_%7Bmax%2Ckrit%7D) verglichen wird. Können im Einstichprobenfall der Populationsmittelwert und die Populationsvarianz nicht als bekannt vorausgestzt werden, werden diese aus den Daten geschätzt. Dann muss eine strenge Prüfung erfolgen (Lilliefors-Test). Statistische Datenanalyseverfahren, Überlebenskurven.

Referenzen und vertiefende Literatur

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