kompensatorischer Ausgleich

 

(= K.) [engl. compensatory compensation; lat. compensare ausgleichen], [FSE], Form der Treatmentverunreinigung bei Evaluationsstudien (interne Validität, Bedrohungen für die). Nimmt z. B. ein Therapeut an, dass ein Studienteilnehmer aufgrund seiner Zugehörigkeit zu einer Untersuchungsgruppe benachteiligt wird (z. B. weil ein innovatives Therapieelement vorenthalten wird), so liegt K. vor, wenn er zur Kompensation der Benachteiligung zusätzliche Behandlungselemente einführt. Hierdurch kann der messbare Treatmenteffekt verfälscht werden.

Referenzen und vertiefende Literatur

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