Kontrazeptiva

 

[engl. contraceptives; lat. contra gegen, capere (über)nehmen], [PHA], syn. Ovulationshemmer, Pille; chemische Methode der Geburtenkontrolle. Meist Kombination aus synthetischen Östrogenen (meist Ethinylestradiol) und Gestagenen. Bei der Einphasenmethode bleibt die Dosis der beiden Komponenten während der Einnahmezeit von 21 Tagen unverändert. Von 2- oder 3-Phasen-Präparaten spricht man, wenn die Dosen der Komponenten mehr an den Zyklus angepasst sind. Vorteil ist bessere Verträglichkeit. Psych. Nebenwirkungen sind Antriebsminderung, Dysphorie, Reizbarkeit. Weitere hormonale kontrazeptive Methoden sind die Minipille, die gestagenhaltige Intrauterinspirale, die Dreimonatsspritze mit Medroxyprogesteronacetat und die postkoitale Kontrazeption (Pille danach).

Verwendete Literatur

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