Korrespondenzanalyse

 

(= K.) [engl. correspondence analysis, lat. con- zusammen respondere übereinstimmen, ähnlich sein], [FSE], multivariates statistisches Datenanalyseverfahren für kategoriale (mind. nominalskalierte) Daten mit dem Ziel der Visualisierung eines Merkmalsraums, der die Einschätzung der Nähe/Distanz von Merkmalsausprägungen ermöglicht. Die Ausgangsinformation stellt eine kxl-Kontingenztabelle dar (z. B. Zeilen: Persönlichkeitstypen, Spalten: gezeigte Emotionen). Das zentrale Analyseergebnis besteht in der Darstellung der kategorialen Ausprägungen der in den Zeilen (x_%7B1%7D...x_%7Bk%7D) bzw. Spalten (y_%7B1%7D...y_%7Bl%7D) angeordneten Analysevariablen in demselben zweidimensionalen Raum: Die identifizierte Ähnlichkeit entspricht der Nähe im zweidimensionalen Merkmalsraum. So kann abgelesen werden, (1) welche x_%7Bi%7D sich ähnlich sind, (2) welche y_%7Bj%7D sich ähnlich sind und (3) welche x_{i} mit welchen y_%7Bj%7D korrespondieren. Zudem können die Merkmalsdimensionen des identifizierten Raums ähnlich wie bei der Faktorenanalyse bzgl. ihrer inhaltlichen Bedeutung interpretiert werden. Die K. kann als Multidimensionale Skalierung kategorialer Daten aufgefasst werden.

Referenzen und vertiefende Literatur

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