Krohne, Heinz Walter

 

(geb. 1939), [PER, BIO, DIA, HIS], geb. in Herford. Er studierte an der FU Berlin (Dipl.-Psych. 1966), promovierte 1971 zum Dr. rer. nat. in Marburg, nachdem er dem Arbeitskreis von Harold M. Schroder an der Princeton University angehört hatte. Nach Tätigkeiten in Konstanz und Marburg wurde er 1973 Professor für Ps. in Osnabrück und 1982 in Mainz, wo er bis 2007 lehrte. Einen Ruf nach Potsdam 1993 lehnte er ab. Krohne hat v. a. zur Persönlichkeitspsychologie, Gesundheitspsychologie und psychol. Diagnostik (Krohne & Hock, 2007) gearbeitet. Ein nennenswerter Teil seiner Forschung und Publikationen betrifft die Ps. der Angst, Theorien zur Angst und Angstbewältigung (Krohne, 2010). In dem von Krohne und seinem Team entwickelten Mainzer Modell der Bewältigungsmodi der Angst bilden die beiden Persön­lichkeitsmerkmale In­to­le­ranz gegenüber emotionaler Erregung und Intoleranz gegenüber Unsicher­heit die Grundlage, aus der die Bestimmung von Ängstlichkeit und repressiver bzw. sensitiver Angst­bewäl­ti­gung hergeleitet wird.

Referenzen und vertiefende Literatur

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