Kunsttherapie

 

(= K.) [engl. art therapy], [KLI], als therap. Methode wurde die K. erstmals von Kramer (1958) def. Bei der K. findet das künstlerische (zeichnerische bzw. farbige) Gestalten (auch Schmieren) eine diagn. wie therap. Anwendung. Insbes. der heilende Aspekt des kreativen Prozesses wird hervorgehoben. Dieser Prozess wird verstanden als Möglichkeit, Konflikte neu zu durchleben und zu lösen, sowie diese Lösungen dann zu integrieren. Weitere erklärte Ziele sind eine Ich-Stärkung, ein kathartisches Erleben (Katharsis), ein Entwickeln von Integrations-/Beziehungsfähigkeit. Anwendungsbereiche (u. a.): Arbeit mit körperlich, geistig oder lernbehinderten Kindern sowie Pat. mit Zwangsneurosen, Schizophrenie, Depression. Die Wirksamkeitsbelege für diese Therapieform sind schwach, sie wird bei psych. Störungen von Krankheitswert allerdings oft in Kombination mit anderen Therapien verwendet. Gestaltungstherapie.

Referenzen und vertiefende Literatur

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