Lärm

 

(= L.) [engl. noise], [AO, WA], i. Ggs. zu Rauschen (ebenfalls noise) in der Regel diskontinuierliches akustisches Reizgeschehen. Gilt ps. als leistungsmindernder situativer Störfaktor für zielbezogenes Verhalten, weil L. u. a. unkontrollierbare Aufmerksamkeitsschwankungen hervorruft und psycho-physiol. unspezif. aktivierend wirkt. Auswirkung auf die Sprachproduktion: Lombard-Effekt. Physiologisch kann L. nach längerer Einwirkung zu Hörschädigungen (zeitweiligen oder dauernden Schwellenverschiebungen) führen. Die Stärke des L. wird in Phon (Einheit der an der frequenzabhängigen Empfindlichkeit des Ohres korr. logarithmisierten Stärke des Schalldrucks) gemessen (Audiometrie).