Lageorientierung

 

(= L.) [engl. state orientation], [EM, PER], Konstruktdimension aus der Handlungskontrolltheorie nach Kuhl (1983), wobei L. – im Ggs. zur Dimension Handlungskontrolle – die Unfähigkeit des Individuums bez., einen Entscheidungsprozess (Entscheiden) abzuschließen. Bei der Handlungsorientierung ist dagegen die Aufmerksamkeit eines Individuums sowohl auf die gegenwärtige Lage als auch auf die Handlungsalternativen ausgerichtet. Das Konstrukt L. vs. Handlungsorientierung wurde eingeführt, um Befunde erklären zu können, die darauf hinweisen, dass hohe Motivation und hinreichend hohe Fähigkeit noch keine Zielerreichung garantieren.

Verwendete Literatur

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