lautes Denken

 

(= l. D.) [engl. think aloud], [KOG], von Claparède, Duncker u. a. verwendetes Verfahren zur Analyse von Problemlöseprozessen. Im Ggs. zur Selbstbeobachtung (der in der Würzburger Schule bevorzugten Methode) sollen die Pbn alle, auch ganz flüchtige Einfälle verlautbaren, das Denken selbst wird dagegen nicht reflektiert. L. D. soll den ablaufenden Prozess des Problemlösens oder Entscheidens nicht verändern (Huber, 1982). Man unterscheidet zw. dem gleichzeitigen l. D. und dem weniger verlässlichen retrospektiven l. D.

Verwendete Literatur

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