Leistungsexzellenz

 

(= L.) [engl. excellence; lat. excellere hervorragen, sich auszeichnen], syn. Expertise, [KOG, PÄD, PER], bez. herausragende Leistungen einer Person oder Personengruppe in einer Domäne. Um eine solche feststellen zu können, müssen vier Kriterien bzgl. der Leistung erfüllt sein (Ziegler & Heller, 2002): (1) gesellschaftliche Wertschätzung der Domäne, (2) Möglichkeit der obj. Leistungserfassung, (3) Existenz einer akzeptierten Vergleichsnorm (sozial, kriterial, indiv.; Bezugsnorm), (4) Signifikanzkriterium für die Abweichung vom Vergleichsstandard. Def. von L. hängen daher stark von der Domäne und den in ihr gängigen Leistungsmaßen und Standards ab. Erklärungsansätze für L. lassen sich in fünf Gruppen einordnen: (1) eindimensionale Ansätze, Intelligenz, (2) Mehrkomponentenmodelle (Begabung, Mehrkomponentenmodelle), (3) Performanzansätze, deliberate practice, (4) Moderatorenansätze (Begabung, Moderatormodelle), (5) Systemische Ansätze, z. B. Aktiotop. professional learning.

Referenzen und vertiefende Literatur

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