Lernen, lebenslanges

 

(= l. L.) [engl. lifelong learning], [EW, PÄD], Grundannahme für Forschung und Methoden, die von Verhaltensänderungen i. S. von Lernen über die gesamte Lebensspanne hinweg ausgehen (Lebensspannenpsychologie). Die Plastizität kognitiver Entwicklung ist v. a. vor dem Hintergrund steigender Lebenserwartung von Bedeutung, wenn wachsende Anforderungen an die Wissensgesellschaft auf biol. alternde Kohorten in Bildungs- und Arbeitskontexten treffen. Wichtige Anwendungsbereiche sind bspw. die Nutzbarkeit von Intelligenzpotenzialen im höheren und hohen Erwachsenenalter (Intelligenz, kristalline und fluide, Altern, erfolgreiches), die Entwicklung von Expertise durch Erfahrung sowie Konzepte zur strategischen Kompetenzentwicklung im Alter wie Selektion, Optimierung und Kompensation vorhandener Fähigkeiten (SOK-Modell). Das beinhaltet auch die Entwicklung von Emotionen und emotionalen Kompetenzen. Lebenslanges Lernen, Basiskompetenzen.

Verwendete Literatur

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