Lernmotivation, intrinsische und extrinsische

 

[engl. intrinsic and extrinsic learning motivation], [EM, PÄD], Lernmotivation (= L.) wird als Absicht verstanden, spezif. Inhalte oder Fertigkeiten zu lernen, um damit best. Ziele bzw. Zielzustände zu erreichen. Diese allg. Begriffsbestimmung lässt offen, welche Ziele jew. im Einzelnen verfolgt werden. Es können zwei übergeordnete Kategorien von Zielen unterschieden werden: die Konsequenzen, die auf eine Handlung folgen (z. B. soziale Anerkennung), und die Erlebenszustände, die bereits während der Handlungsausführung eintreten (z. B. Anregung, Kompetenzgefühle). Im ersten Fall liegen die angestrebten Zielzustände außerhalb der Handlung und man spricht deshalb von extrinsischer L. Unter extrinsischer L. versteht man somit die Absicht, eine Lernhandlung durchzuführen, weil damit pos. Konsequenzen herbeigeführt oder neg. Konsequenzen vermieden werden. Im zweiten Fall liegen die angestrebten Zielzustände innerhalb der Handlung und die entspr. L. ist intrinsischer Natur. Die intrinsische L. bezeichnet die Absicht, eine best. Lernhandlung durchzuführen, weil die Handlung selbst von positiven Erlebenszuständen begleitet wird. Gründe hierfür können in der Sache, der Aufgabe, dem Schwierigkeitsgrad, dem Neuigkeitsgrad, den Erfolgsaussichten u. Ä. liegen. Motivation.

Verwendete Literatur

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