Lesetests

 

(= L.) [engl. reading tests], [DIA, EW, PÄD], als L. bezeichnet man Tests zur Bestimmung der Lesegeschwindigkeit, der Lesegenauigkeit und/oder des Leseverständnisses (Lesen). Qualität und Aussagekraft der Tests variieren in Abhängigkeit von den Testgütekriterien (Objektivität, Reliabilität und Validität) und der Aktualität der Normierung. Für die meisten Testverfahren liegen mehrere Normierungszeiträume vor, sodass Entwicklungsverläufe darstellbar sind. Lesetests liegen als Einzeltests, aber auch als Gruppentests vor. Zur Feindiagnostik sind Einzeltestungen zu empfehlen, bei denen unterschiedliches Wortmaterial zu lesen ist, z. B. kurze versus zus.gesetzte Wörter, seltene versus häufige Wörter, sinnvolle Wörter versus Pseudowörter (z. B. anhand des Lesetests im Salzburger Lese- und Rechtschreibtest (SLRT)) oder auch Einzelwörter, Sätze und Texte (z. B. anhand von Ein Leseverständnistest für Erst- bis Sechstklässler (ELFE 1-6)).

Verwendete Literatur

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