Lima-Syndrom

 

(= S.) [engl. Lima syndrome], [RF, SOZ], bez. die Entwicklung einer emot. Bindung bzw. Identifikation (ggf. auch Mitleids) des Aggressors mit den Opfern. Entgegen der eigenen Interessen schützt oder verschont der Aggressor die Opfer. Benannt nach den Ereignissen i. R. der Besetzung der japan. Botschaft 1996 in Lima (Peru) bei der Partyteilnehmer als Geisel genommen wurden und viele von diesen entgegen der Interessen der Geiselnehmer nach wenigen Tagen freigelassen wurden. Stockholm-Syndrom.