Logotherapie

 

(= L.), [KLI], ein von V.E. Frankl im Jahre 1933 (Frankl, 1956) begründeter, den tiefenpsychol. Ansätzen (Tiefenpsychologie) zuzurechnender therap. Ansatz, der seelische Konflikte als Sinndefizite def. Den indiv. Sinn- und Wertmöglichkeiten wird i. R. der Therapie bes. Beachtung geschenkt. Nach Frankl kommt es bei unerfülltem oder falsch erfülltem Sinn zur «existenziellen Frustration». Aufgabe der Therapie ist insbes., den Pat. im Prozess der Sinnfindung sowie der Bewältigung von Leid zu unterstützen. Auch wird eine Veränderung neg. Selbstdef. angestrebt. Die Methode der L. ist beratend (auch persuasiv) und direktiv: Bes. therap. Techniken der L. sind u. a. die Einstellungsmodulation durch «Sinnfindungsgespräche» und die paradoxe Intention. Wirksamkeitsbelege (Wirksamkeit) liegen nicht in ausreichender Form vor. ExistenzanalyseDereflexion.

 

Verwendete Literatur

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