LRS-Screening

 

2019, D. Endlich, P.Küspert, W. Lenhard, P. Marx & W. Schneider, [www.testzentrale.de], [DIA, KLI, PER]. Das LRS-Screening ermöglicht vor der Einschulung eine Einschätzung des Risikos späterer Lese-Rechtschreibschwierigkeiten. Erfasst die Leistung in zwei Inhaltsbereichen: (1) frühe schriftsprachliche Fähigkeiten (10 Untertests, aus denen 4 Skalenwerte gebildet werden: Rapid Automatized Naming, phonologische Bewusstheit, Phonologisches Arbeitsgedächtnis, Buchstabenkenntnis); (2) Linguistische Kompetenzen (4 Untertests werden zu 3 Skalenwerten zusammengefasst: Nachsprechen von Sätzen, Wortschatz, Pluralbildungen). Über alle 7 Skalen wird ein Testgesamtwert gebildet; zusätzl, können die 3 Werte LESEN-Risiko, SCHREIBEN-Risiko, LRS-Risiko berechnet werden zur Einschätzung, ob ein Kind ein erhöhtes Risiko aufweist, später eine Lese-, Rechtschreib- oder kombinierte Lese-Rechtschreibschwäche zu entwickeln bzw. ob Förderbedarf besteht. Reliabilität d. Gesamtskala: ω (omega) = ,96. Retest-Methode: rtt = ,86. Validität: Geprüft bzgl. Erzieher-Ratings (Einschätzung von Lautbewusstheit, Wortschatz und Buchstabenkenntnis), standardisierten Lese- und Rechtschreibtests (prognostisch: Testzeitpunkt Mitte und Ende der 1. Jahrgangsstufe), Vorhersage der Entwicklung von isolierten Lese- oder Rechtschreib- sowie kombinierten Lese-Rechtschreibschwierigkeiten. Normierung: N = 330 Kindergartenkinder. Es liegen Normwerte für 10-11 Monate bzw. 4-5 Monate vor Einschulung vor. Bearbeitungsdauer: 25 Min.