Markenimage

 

(= Mi.) [engl. brand image], [EM, KOG, WIR], MI. kann als das Fremdbild einer Marke (= M.) beschrieben werden und repräsentiert die Gedanken (Kognition), Einstellungen (Einstellung), Gefühle (Emotionen), Erwartungen (Erwartung) und Urteile (Urteilen), die beim Kontakt mit einer best. M. bzw. den Produkten einer best. M. entstehen. Erwünscht ist das Erreichen von Aspekten wie Bekanntheit, Klarheit, Sympathie oder Vertrauen, welche wiederum zu einer erhöhten Loyalität (Kundenbindung, Kundenloyalität) führen sollen. Ein best. MI. bildet sich dabei meist über einen längeren Zeitraum sowie mehrere Kontakte mit der entspr. M. heraus und ist typischerweise relativ fest verankert, wobei sich durch neue Erfahrungen mit einer M. natürlich auch geänderte Gedanken, Einstellungen oder Gefühle ergeben können. Im Unterschied zur Markenidentität, die ein unternehmensinternes M.führungskonzept und eine unternehmensinterne Sichtweise darstellt, bedeutet MI. somit eine M. aus Sicht der Konsumenten und beschreibt die Wirkung von M.impulsen und M.botschaften bei den Konsumenten (Informationsverarbeitung), die Repräsentation von M. im Gedächtnis (Gedächtnis) und die Bereitschaft, zukünftig auf eine best. M. zu reagieren. Das MI. ist weitgehend subj. und kann daher – im Unterschied zur M.identität – nur bis zu einem gewissen Grad vom Unternehmen beeinflusst werden. Als potenzielle Möglichkeiten der Einflussnahme (Einfluss, sozialer, Einstellungsänderung, werbepsychologisch) können jedoch versch. Kommunikationsmaßnahmen wie z. B. die Wahl des M.namens (Markennamen), die Nutzung von Logos und Symbolen, Werbemaßnahmen oder Sponsoringaktivitäten genannt werden.

Referenzen und vertiefende Literatur

Sie sind schon registriert? Zur Anmeldung
Erstellen Sie einen Account um das komplette Literaturverzeichnis einzusehen.