Maschinentheorie

 

(= M.) [engl. machine theory], [BIO], von Köhler gewählte Bez. für best. Ansichten über die Natur physiol. Prozesse. Nach der M. ist der Verlauf nervöser Erregung vollst. an starre Zwangsbedingungen geknüpft gemäß der Topografie des NS (Mechanismus). Konstante Zuordnung von einzelnem Reiz und entspr. Empfindung (Konstanzannahme) ergibt sich aus der M. Viele Sachverhalte aus der Wahrnehmungsps. lassen sich mit einer solchen Auffassung über die Vorgänge im NS nicht vereinigen. Im Ggs. zur M. stehen alle Theorien, die die Vorgänge im NS als Spiel freier, sich selbst regulierender Kräfte ansehen.