McClelland, David C.

 

(1917−1998), [HIS, EM, SOZ], David Clarence McClelland war ein amerik. Motivationspsychologe und Persönlichkeitstheoretiker, der im Anschluss an die Bedürfnistheorie von Henry A. Murray eine eigene Motivationstheorie, insbes. eine Theorie der Leistungsmotivation entwickelte. McClelland wurde in Mt. Vernon, NY geb. und promovierte an der Yale University. 1956 kam er an die Harvard University, wo er 30 Jahre lang blieb. 1987 – bereits im Ruhestand –  ging er an die Boston University. McClelland hat nennenswerte Beiträge zur Motivations- und Persönlichkeitspsychologie geleistet. Er entwickelte ein Verfahren, nach dem die Geschichten der Pbn. zu den Tafeln des TAT (Thematischer Apperzeptionstest (TAT)) bzgl. der Motive kategorisiert (codiert) werden können. McClelland sah, dass es Klassen von Zielzuständen gibt, die Personen als belohnend oder bestrafend erleben und daher entspr. Hinweisreize suchen oder diese meiden (Persönlichkeitstheorien, motivationspsychologische Ansätze). Nach McClelland werden v. a. das Leistungsmotiv [engl. need for achievement), Macht [engl. need for power] und Affiliation, d. h. Gesellung, Hoffnung auf Anschluss [engl. need for affiliation] als wichtige Motive verstanden. Insbesondere arbeitete McClelland zur Leistungsmotivation, wobei er ebenfalls auf Murray Bezug nahm. McClelland gab u. a. Anregungen zu der Frage versch. Motivstrukturen in versch. Gesellschaften (McClelland, 1961, 1965). David C. McClelland starb im Alter von 80 Jahren.

Referenzen und vertiefende Literatur

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