Media Synchronicity Theory

 

[engl.] «Theorie der Synchronizität von Medien»; [gr. συν- (syn-) mit, gemeinsam, χρόνος (chronos) Zeit], [MD], ist eine Theorie der Medienwahl, die eine Erweiterung der Media Richness Theory darstellt. Die Media Synchronicity Theory unterscheidet Medien nach dem Grad ihrer Synchronizität. Damit ist das Ausmaß gemeint, in dem Personen gleichzeitig an einer Aufgabe zusammenarbeiten können. Die Synchronizität eines Mediums hängt ab vom Grad der Parallelität und von der Schnelligkeit, mit der Rückmeldungen möglich sind. Außerdem unterscheidet die Media Synchronicity Theory zwei Kommunikationsprozesse in Gruppen: (1) Übermittlung von Informationen und (2) Konvergenz von Meinungen. Auf der Grundlage dieser Unterscheidungen trifft die Theorie Annahmen hinsichtlich der Passung von Medien und Kommunikationsprozessen. Für die Informationsübermittlung eignen sich Medien mit geringer Synchronizität, wohingegen für Konvergenzprozesse Medien mit einer hohen Synchronizität geeignet sind. Computervermittelte Kommunikation.

Referenzen und vertiefende Literatur

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