menschliches Versagen

 

(= m. V.) [engl. human error/failure], [AO], Bez. für Unfallursachen (Unfallforschung, Fehler), die nicht technischen Defekten oder Fehlkonstruktionen zugeschrieben werden können. M. V. ist i. Allg. kein psychol. Begriff, sondern häufig ein Hinweis auf Mängel in der Adaptation eines technischen Systems an das menschliche Verhalten (Ergonomie, artifizielle Intelligenz, Sicherheit, Risikostudien/-forschung). M. V. wird an den externen Vorgaben gemessen und liefert Hinweise auf die Qualität der Nutzerorientierung des baulich-technischen Systems. M. V. gründet sich u. a. auf Über- bzw. Fehlbeanspruchung (Stress), Fehler oder Irrtum, mangelnde Ausbildung, Wissens- oder Fähigkeitsveraltung, ungenügende Eignung oder unzureichende Motivation und steht damit in engem Zus.hang mit der beruflichen Leistungsfähigkeit.