mentales Lexikon

 

(= m.L.) [engl. mental lexicon], [KOG], das m.L. bezeichnet die Repräsentation lexikalischer Information im Gedächtnis (Repräsentation). Im Zentrum stehen die Fragen nach den Einheiten des m.L. und nach den Beziehungen zw. ihnen. Richtungsweisend war zunächst die Semantiktheorie (Semantik (Semiologie)) von Katz & Fodor (1963). Es wurde angenommen, dass lexikalische Einheiten als hierarchisch geordnete semantische Merkmale gespeichert werden. Die Tatsache, dass versch. Organisationsprinzipien bei versch. semantischen Bereichen wirksam sind, führte zu einer Relativierung dieser Annahme. Den Zugriff zum m.L. versuchen im Wesentlichen drei Theorien zu erklären: das Logogen-Modell von Morton (1969), das autonome Suchmodell von Forster (1976) und das direkte und aktive Suchmodell von Marslen-Wilson & Welsh (1978).

Verwendete Literatur

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