Metakontrast
[engl. metacontrast; gr. μετά (meta) nachfolgend], [WA], das von H. Werner 1930 beschriebene Phänomen des Metakontrasts bedeutet, dass ein Lichtreiz (z. B. Kreisscheibe) durch einen räumlich angrenzenden, zeitlich nachfolgenden Reiz (z. B. Ring) in seiner Helligkeit verändert wird oder ganz in der Wahrnehmung unterdrückt wird. Prozesshaft lassen sich Wirkungen der nicht wahrgenommen Reizung auf spätere Wahrnehmungen oder Reizverarbeitungen nachweisen. Maskierung, Kontrast.