Mikrovibration

 

(= M.) [engl. microvibration; gr. μικρός (mikros) klein, lat. vibrare zittern], [BIO], von Rohracher (1960) erstmals untersuchte mikroskopisch kleine Schwingungen, die an allen Stellen des menschlichen Körpers feststellbar sind und deren Frequenz zw. 7 und 11 Hz liegt. Ursprung sind Muskelkontraktionen, die ständig alternierend stattfinden (Muskel, Muskeltonus). Die Größe der M. steigt bei Erwartungsspannung (Erwartung) und Angst an, bei willentlicher Entspannung nimmt sie ab. Unterschiedliches Verhalten der M. bei Warm- und Kaltblütern lässt einen Zusammenhang mit der Regelung der Körpertemperatur vermuten.

Verwendete Literatur

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