MinDiff

 

(= M.) [engl. min diff], [EM, SOZ], eine von drei Arten von Motivationstransformation i. S. der Interdependenztheorie (Kelley & Thibaut, 1978), die dazu führen, dass Personen in sozialen Interaktionen nicht ihrem unmittelbaren Eigeninteresse entspr. handeln, sondern längerfristige Überlegungen und die Implikationen ihres Verhaltens berücksichtigen. Wird die Motivation dem Prinzip M. folg. transformiert, handelt eine Person auf eine Art und Weise, die es ermöglichen soll, dass die Differenzen zw. ihrem eigenen aus der Interaktion resultierenden Ergebnis und den Ergebnissen aller anderen Interaktionspartner möglichst gering ist.

Referenzen und vertiefende Literatur

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