Monotonie

 

(= M.) [engl. monotony; gr. μονότονος (monotonos) aus einem Ton bestehend], [AO, EM], Eintönigkeit, Gleichförmigkeit. Ein durch eine länger dauernde, gleichförmige, «reizarme» Tätigkeit, die einen mittleren Grad geistiger Anspannung erfordert (z. B. Autofahren bei Nacht), hervorgerufener Zustand der Schläfrigkeit, Ermüdung mit Herabsetzung der Leistungsfähigkeit und Reaktionsfähigkeit sowie physiol. Symptome (zunehmende Vaguswirkung; Vagus), der an diese Tätigkeit gebunden ist und mit ihrer Beendigung sofort aufhört. Schon die erste große Untersuchung zur einförmigen Industriearbeit (Wyatt, 1929) ließ erkennen, dass M. die Leistung meist stärker drückt als reine Ermüdung. Die Frage der Monotonieanfälligkeit hat bes. in der Eignungsuntersuchung für best. Berufe eine Bedeutung. Vigilanz, Sättigung, psychische.

Verwendete Literatur

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