Münchener Funktionelle Entwicklungsdiagnostik (MFED)

 

1994, T. Hellbrügge, 4. Aufl., [DIA, EW], AA 1.–3. Lebensjahr. Zur behandlungsorientierten Frühdiagnose angeborener oder früherworbener Störungen (Entwicklung, motorische). Das Verfahren ermöglicht eine differenzierte Erfassung des kindlichen Entwicklungsstandes in versch. Funktionsbereichen (1. Lebensjahr: Krabbeln, Sitzen, Laufen, Greifen, Perzeption, Sprechen, Sprachverständnis, Sozialverhalten; 2. und 3. Lebensjahr: Statomotorik, Handmotorik, Wahrnehmungsverarbeitung, Sprechen, Sprachverständnis, Selbstständigkeit, Sozialverhalten). Für die versch. Verhaltensbereiche kann das jew. Entwicklungsalter bestimmt werden. Auf die Bestimmung eines globalen Entwicklungsalters oder eines Entwicklungsquotienten wird verzichtet. Die Analyse des Testprofils gibt ebenso Hinweise auf die Ursachen der Retardierung als auch die Nutzung der Beobachtungsmöglichkeiten mit standardisiertem Material. Hieraus werden Ansatzpunkte zum Beratungsgespräch mit den Eltern und zur Planung der therapeutischen Vorgehensweise deutlich. Bearbeitungsdauer: 1. Lebensjahr: keine Angaben; 2. und 3. Lebensjahr: ca. 50 Min.