Multimedia

 

(= M.) [engl.; lat. multi viele], [KOG, MD, PÄD]Mayer (2001) unterscheidet die in multimedialen Lernumgebungen dargebotenen Informationen entspr. der zur Wahrnehmung benötigten Sinnesmodalität (v. a. auditiv vs. visuell) sowie des zur Repräsentation genutzten Symbolsystems bzw. des Repräsentationskodes, der entweder symbolisch-verbal oder analog-bildhaft sein kann. Der Begriff M. bezeichnet dementsprechend die kombinierte Darbietung bildhafter und verbaler Informationen, wobei letztere sowohl auditiv als auch visuell dargeboten werden können. Aus kognitionspsychol. Sicht ist diese Def. bedeutungshaltiger als ein technologieorientierter Def.ansatz, insbes. da nach dem heutigen Stand der Technik nahezu jedes digitale Gerät die Darbietung multimedialer Inhalte ermöglicht (z. B. Smartphones, Mobiltelefone, Computer). Die einflussreichsten Theorien zum Lernen mit M. sind die Cognitive Theory of Multimedia Learning (CTML) (Mayer, 2001) sowie die Cognitive Load Theory (Sweller et al., 1998). Aufgrund der kombinierten Darbietung versch. Repräsentationsformate besteht eine große inhaltliche Nähe zum Lernen mit multiplen externalen Repräsentationen.

Referenzen und vertiefende Literatur

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