Mutation

 

(= M.) [engl. mutation; lat. mutatio Veränderung], [KOG, PER], psychol. plötzlich oder unerwartete Änderung im Bewusstsein oder der Haltung und Einstellung. Gelegentlich Bez. für Stimmbruch Veränderungen im Genom, die pos., neg. oder gar keine Wirkungen auf den Organismus ausüben können. Die Veränderung eines einzelnen Gens, die Gen-M., führt zur Bildung eines neuen Allels. Die Veränderung der Architektur ganzer Chromosomen nennt man Chromosomen-M., die numerische Veränderung des Chromosomensatzes nennt man Genom-M. M. sind nicht vererbbar, können aber best. Krankheiten erklärbar machen. Eine M. kann außerdem durch sog. Mutagentien (chemische Substanzen wie z. B. Acridinfarbstoffe, Senfgas, Formaldehyd und salpetrige Säure, physikal. Faktoren wie z. B. Temperatur, UV-Licht und Röntgenstrahlen sowie radioaktive Strahlen) künstlich hervorgerufen werden. Erblichkeit, Verhaltensgenetik.